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20+ Gründe, warum ADHS teuer ist

fliegende Geldscheine und Schrift: "20+ Gründe, warum ADHS teuer ist" (Titelbild des gleichnamigen Blogartikels)

Wieso ist ADHS teuer? Hier sind 20+ Gründe.

Vor Kurzem hat ein Unternehmen einen kleinen Fehler gemacht, der mich 10 Euro (und einigen Ärger) gekostet hat.

Hatte ich vor, das Geld zurückzufordern? Definitiv! Habe ich es gemacht? Nope. Habe ich mich darüber geärgert (und tue es noch immer und habe auch irgendwie das Gefühl, dass ich mir dieses Geld noch zurückholen werde)? Auf jeden Fall!

Und das war nur ein Zehner! Wenn ich mir anschaue, wie oft im Alltag ähnliche Dinge passieren, dann reden wir da schnell nicht mehr über Kleckerbeträge, sondern über richtig schmerzhafte Summen.

Viele Menschen wissen gar nicht, dass ADHS teuer ist. Unter Umständen sogar extrem teuer. Hier findest du 20+ Gründe dafür: Read more

Du kannst nicht NICHT gendern! Was viele beim Thema Gendersprache noch nicht verstanden haben

verschiedenfarbige Punkte im Aquarellstil, grob als Regenbogen aufgebaut. Dazu Schrift: "Du kannst nicht nicht gendern - was viele beim Thema Gendersprache noch nicht verstanden haben" (Titelbild zum gleichnamigen Blogartikel)

Machst du beim Thema Gendersprache die gleichen Fehler wie dieser Unternehmer?

Vor ein paar Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Unternehmer über das Thema Gendersprache. Er fand das Thema grundsätzlich schon wichtig, aber irgendwie auch schwierig, komplex und „manchmal ganz schön übertrieben“. Da stimmte ich ihm sogar halbwegs zu. Aber dann sagte er etwas, das in mir noch nachhallt:

Ich frage dann oft, ob wir nicht einfach Mitarbeiter sagen können. Wir haben ja trotzdem alle lieb. Und das ist dann eigentlich auch immer okay.“

Ja? Ist es das wirklich? Ich zweifle!

In diesem Satz stecken gleich mehrere Missverständnisse rund um Gendersprache. Zum Beispiel dass Menschen sich „liebgehabt“ fühlen wollen, wenn sie sich Repräsentation in der Sprache wünschen. Dass Schweigen immer Zustimmung ist. Und dass mit einem solchen Satz das Thema erledigt ist, weil man es ja erwähnt und nachgefragt hat.

Leider stimmt das alles nicht und diese Missverständnisse können gerade im beruflichen Kontext zu einem echten Problem werden. Ich erkläre dir, warum: Read more

Gastartikel: Volkmar im Prozess der ADHS-Diagnose

Gastartikel: Volkmar im Prozess der ADHS-Diagnose (Titelbild zum gleichnamigen Blogartikel, zeigt einen stilisierten Kopf, über dem Fäden und Puzzleteile schweben)

Volkmar erzählt, warum die ADHS-Diagnose oft so kompliziert ist …

Auf einen meiner letzten Newsletter bekam ich eine sehr nette Antwort von Volkmar. Er hat die ADHS-Erfahrungsberichte aus meiner Blogparade gelesen und sich in vielem wiedergefunden. Aber er bringt noch zwei ganz neue Perspektiven mit ein:

  • Erstens sieht er sich als Mann mit Symptomen des unaufmerksamen ADHS-Typs in den Beschreibungen von AD(H)S noch kaum repräsentiert. Ich schreibe ja immer wieder, dass Frauen sehr häufig nicht „typisch“ nach ADHS aussehen. Sie sind oft weniger hyperaktiv und kämpfen stärker innerlich. Diese unaufmerksame Form von ADHS (die man früher als ADS bezeichnet hat) gibt es aber natürlich auch bei Männern. Und diese werden dann unter Umständen genauso leicht übersehen wie Frauen mit ADHS. Oder vielleicht sogar noch ein wenig mehr, weil sie nicht in das typische Bild eines Mannes mit ADHS passen. Genau das ist bei Volkmar der Fall.
  • Und zweitens hat Volkmar bisher noch keine offizielle ADHS-Diagnose und der Diagnostikprozess gestaltet sich schwierig. So geht es vielen Betroffenen und ich freue mich, dass Volkmar in diesem Gastartikel über die Probleme in der Diagnostik und über seine persönlichen Erfahrungen schreibt.

Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen! Das ist der Gastbeitrag von Volkmar: Read more

Was ist ADHS?

Was ist ADHS? Titelbild zum gleichnamigen Blogartikel.

Was ist ADHS? Vermutlich nicht (nur) das, was du denkst …

Spoiler: ADHS ist nicht das, was sich die meisten Menschen darunter vorstellen. Jedenfalls bei Weitem nicht nur. Also, was ist ADHS wirklich?

Ich habe mit 43 Jahren erfahren, dass ich ADHS habe. Und seitdem ergibt vieles in meinem Leben plötzlich Sinn. Manche Eigenschaften, die ich verzweifelt loswerden wollte, kann ich jetzt ganz anders annehmen. Andere konnte ich endlich ablegen, weil ich neue Wege gesucht und gefunden habe, die wirklich funktionieren. Ich kann viel besser mit mir und meinen Stärken und Schwächen umgehen, seit ich sie anders einordnen kann. Und noch mal deutlich besser, seit ich Medikamente gegen die ADHS-Symptome nehme.

Ich habe mich von Anfang an entschlossen, sehr offen mit dem Thema umzugehen. Eine gute Entscheidung! Die meisten Reaktionen sind extrem positiv und wertschätzend.

Aber ich habe auch festgestellt, wie wenig Ahnung die meisten Menschen von ADHS haben und wie dringend nötig mehr Aufklärung zu diesem Thema ist.

Ich hatte ja bis vor wenigen Jahren selbst keine Ahnung. Inzwischen weiß ich: ADHS ist ganz anders und viel komplexer, als ich dachte.

Kaum jemand weiß, was ADHS bedeutet. Dafür kursieren aber jede Menge Vorurteile, Falschannahmen und Stigmatisierungen, die Betroffenen das Leben noch viel, viel schwerer machen. Das muss sich ändern! Genau deswegen nähere ich mich heute der Frage „Was ist ADHS?“.


Störung, Behinderung, Superkraft – Was ist ADHS?

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ADHS-Erfahrungsberichte: ADHS hat viele Gesichter – hier sind 8 davon

ADHS-Erfahrungsberichte von 8 Frauen (Titelbild zum Blogartikel)

Hier findest du spannende ADHS-Erfahrungsberichte von 8 Frauen

Wenn du einen Menschen mit ADHS kennst, dann kennst du EINEN Menschen mit ADHS. Wir haben Gemeinsamkeiten, klar. Unser Gehirn tickt in gewisser Weise ähnlich und weicht von den Gehirnfunktionen neurotypischer Menschen ab. Aber wir sind auch so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können. Wir haben ganz verschiedene Stärken, Probleme, Interessen, Geschichten, Charaktere und Persönlichkeiten, auch wenn diese immer mit unserer Neurodivergenz verwoben sind.

Um die Vielfalt von ADHS-Ausprägungen sichtbar zu machen, habe ich vor einigen Wochen ganz altmodisch eine Blogparade gestartet. Der Titel war: „ADHS hat viele Gesichter – hier ist eins davon“. 8 wundervolle ADHS-Erfahrungsberichte sind entstanden. Neben mir selbst haben 7 weitere Frauen ganz persönlich, hoch reflektiert und gnadenlos ehrlich über ihre Geschichte geschrieben. Hier stelle ich dir alle Blogartikel vor, mit einer dringenden Leseempfehlung für jeden einzelnen. Read more

ADHS hat viele Gesichter – so sieht das von Gaby aus

Titelbild zum Blogartikel: ADHS hat viele Gesichter - so sieht das von Gaby ausGaby hat keinen eigenen Blog, aber sie hat trotzdem einen wunderbaren Artikel für meine Blogparade rund um ADHS geschrieben. Ich freue mich sehr, ihn hier als Gastartikel veröffentlichen zu dürfen!

Das ist Gabys ganz persönlicher Text über ihre ADHS-Diagnose, ihre Depressionen und weitere wichtige Dinge ihrer Lebensgeschichte:


ADHS hat viele Gesichter – und das hier ist meins

Ich wache auf. Noch bevor ich die Augen richtig geöffnet habe, ist es da: das Geräuschchaos.

Die „Gedanken-Stadt“ lebt. Und in meinem Kopf lebt sie doppelt so laut.

Autos rauschen in einem endlosen Strom vorbei, irgendwo hupt jemand. Eine Sirene schneidet grell in meine Gedanken, während im Innenhof ein Hund anschlägt. Und dann – Trompeten. Aus dem Nichts. Ich weiß nicht, woher sie kommen, aber sie sind da. Einfach da.

So beginnt mein Tag. Und nein, das ist keine Ausnahme. Das ist mein Alltag. Read more

Fokus bitte! Meine besten Tipps für mehr Konzentration

Titelbild zum Blogartikel "Mehr Fokus bitte! Meine besten Tipps für mehr Konzentration"Konzentration ist ja mit ADHS so eine Sache. Enweder sie ist da und saugt mich regelrecht ein (kommt seltener vor, als ich mir wünschen würde) oder sie ist eben nicht da bzw. nur mit echtem Aufwand zu halten. Sind wir ehrlich: Manchmal hilft einfach gar nichts, um mich wirklich konzentrieren zu können. Aber meistens gelingt es mit ein paar Tricks eben doch. Wenn ich eins im Lauf meines Lebens gelernt habe, dann sind es Tipps und Tricks für alle Lebenslagen. Weil ich mich eigentlich ständig selbst überlisten und mir immer wieder etwas Neues ausdenken muss, um am Ball zu bleiben.

Sabine Landua fragt in ihrer Blogparade nach unseren besten Tipps für mehr Konzentration. Hier sind meine 6 wichtigsten Tipps, die (mit Ausnahme von Nr. 6) auch für Menschen ohne ADHS funktionieren: Read more

ADHS hat viele Gesichter: Hier ist das von Yasmin

Titelbild: "Gastartikel: ADHS hat viele Gesichter - hier ist das von Yasmin"Yasmin hat selbst keinen Blog, aber sie wollte trotzdem bei meiner Blogparade rund um ADHS teilnehmen, was mich natürlich sehr freut. Hier kommt deshalb ihr Beitrag als Gastartikel.

Das schreibt Yasmin über ihre Erfahrungen, über ihr Gesicht mit ADHS (und Autismus):


ADHS und Autismus – Zwischen zwei Welten

Manchmal fühlt es sich an, als würde ich zwischen zwei Welten leben. Zwischen Impulsivität und Perfektionismus. Zwischen Kreativität und Reizüberflutung. Zwischen dem Wunsch nach Struktur und künstlerischem Chaos. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ASS (Autismus-Spektrum-Störung) prägen mein Leben auf tiefgreifende Weise – sie sind Herausforderungen, aber auch Quellen besonderer Fähigkeiten. Read more

Schule anders denken – das müsste sich ändern

Schule anders denken - das müsste sich ändern (Titelbild zum Blogartikel mit dieser Überschrift)Das musst du können, du hast schließlich nicht immer einen Taschenrechner dabei!“ Dieser Lehrer*innenspruch war so lange einleuchtend, bis man irgendwann eben doch immer seinen Taschenrechner dabei hatte. Hat das irgendwas geändert? Nein.

Und beim Taschenrechner hört es ja nicht auf: Inzwischen können wir mit einem Klick jedes noch so absurde Wissen ergoogeln und mit KI fast jede Aufgabe lösen, die die Schule von ihren Schüler*innen erwartet.

Bevor ich mit dem Schreiben begonnen habe, habe ich Grundschullehramt studiert. Ich glaube, ich wäre auch wirklich eine gute Lehrerin geworden. Aber nicht in diesem Schulsystem, denn das war schon damals kaputt und ist es heute noch mehr.

Schule muss sich neu erfinden. Und zwar komplett! Wie genau? Danach fragt Gabriella Rauber in ihrer Blogparade: „Schule anders denken – mutige Ideen für Bildung“.

Das sind meiner Ansicht und Erfahrung nach die wichtigsten Punkte für eine Erneuerung des Konzepts Schule: Read more

ADHS hat viele Gesichter – das ist meins

Titelbild zum Blogartikel: "ADHS hat viele Gesichter - das ist meins"

ADHS hat viele Gesichter – das ist meins

Ich war nie der typische Zappelphillipp.

Ich habe den Unterricht nicht gestört, bin in der Schule gut mitgekommen, hatte keine Tobsuchtsanfälle (also, nicht mehr als jedes Durchschnittskind).

Ich war auch kein klassisches Träumerchen, das „in seiner eigenen Welt gelebt“ hätte. Jedenfalls nicht so sehr, dass es aufgefallen wäre.

Und trotzdem habe ich ADHS.

Irgendwie war ich immer anders. Nicht total auffällig, aber immer ein bisschen „verschoben“ im Vergleich zu Gleichaltrigen. Und die haben das deutlich gemerkt und mich spüren lassen, dass mit mir etwas nicht stimmt …


Dieser Artikel ist mein Beitrag zu meiner Blogparade „ADHS hat viele Gesichter – hier ist eins davon“.

Vielleicht bist du selbst ebenfalls ein solches Gesicht? Oder vielleicht lebst oder arbeitest du mit jemandem, der betroffen ist? Vielleicht hattest du mal eine Zufallsbegegnung, die deine Sichtweise auf Neurodivergenz geändert hat? Wenn ADHS dich auf irgendeine Weise bewegt, dann freue ich mich über deinen Beitrag!


ADHS kann ganz unterschiedlich aussehen. Es zeigt sich in vielen Farben, Lautstärken und Nuancen. Ein paar dieser Facetten aus meinem Leben mit (undiagnostiziertem) ADHS teile ich heute mit dir. Read more