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Geocaching: Wie fange ich an?

Geocaching - wie fange ich an?

Anfänger-Guide für das Geocaching: Wie fange ich an?

Vor Kurzem habe ich darüber geschrieben, was mich am Hobby Geocaching so begeistert. Daraufhin habe ich mehrere Rückmeldungen von Personen bekommen, die das Geocaching auch mal ausprobieren wollen, aber nicht wissen, wie sie damit anfangen sollen. Deshalb folgt nun hier eine Anleitung mit Tipps für die Geocaching-Ausrüstung, die Auswahl der ersten Caches, das Suchen, Finden und Loggen. Viel Spaß damit!

Geocaching: Wie funktioniert das überhaupt?

Beim Geocachen geht es darum, ein Behältnis mit einem Logbuch zu finden, das andere Spieler ausgelegt haben. Mit GPS-Koordinaten kommt man bis auf wenige Meter an den Fundort heran. Dann heißt es Suchen. Wenn der Cache gefunden ist, trägt man den eigenen Cache-Namen in das Logbuch ein und versteckt den Geocache wieder für die nächsten Finder:innen. Manchmal sind in den Geocaches auch kleine Tauschgegenstände zu finden, aber dieser Aspekt steht nicht im Vordergrund des Hobbys. Read more

Rechtschreib-Quickie: „tot“ oder „Tod“?

Rechtschreib-Quickie: Tot oder Tod?

Schreibt man „tot“ oder „Tod“? Die Unterscheidung fällt oft schwer.

In den meisten Fällen werden verwandte Wörter auch gleich geschrieben. Aber es gibt Ausnahmen, die dann regelmäßig zu Verwirrung führen. So ist das auch bei den beiden Wörtern tot und Tod. Ich erkläre dir in diesem Rechtschreib-Quickie, wann welche Schreibweise zum Einsatz kommt.

Tot oder Tod – die Unterscheidung:

„Tod“ ist ein Substantiv (Hauptwort) und bezeichnet ein Ereignis, nämlich das Ende des Lebens. Im übertragenen Sinne wird es auch als mystische Person verwendet, die den Tod bringt. Alle hiervon abgeleiteten Wörter werden mit D geschrieben. Anwendungsbeispiele:

  • einen schrecklichen Tod sterben
  • im Augenblick des Todes
  • Gevatter Tod
  • sich zu Tode langweilen

Dagegen handelt es sich bei „tot“ um ein Adjektiv (Eigenschaftswort). Es bezeichnet einen Zustand und hängt mit dem Verb „töten“ zusammen. Anwendungsbeispiele:

  • eine tote Katze
  • drei Tote beim Unfall (= drei tote Menschen).
  • wie tot erscheinen
  • tot geboren werden

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6 Argumente gegen Halloween – und meine Gegenargumente dazu

Argumente gegen Halloween

So richtig überzeugen mich die Argumente gegen Halloween ja nicht …

Heute ist Halloween, ein Fest, das immer noch die Gemüter erregt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich mag Halloween und finde es ein bisschen schade, dass es noch nicht gefeiert wurde, als ich ein Kind war. Ich freue mich immer sehr, wenn ich die (wenigen) Kinder durch die Straßen ziehen sehe.

Das sieht nicht jeder so und in jedem Jahr gibt es sie wieder, diejenigen, die meinen, Halloween sei überflüssig, nervig, unpassend und müsse am Besten einfach wieder weg. Ich schaue mir ein paar der Argumente genauer an. Read more

Rechtschreib-Quickie: Auslassungpunkte

Rechtschreib-Quickie: Auslassungspunkte

Bei den drei harmlos wirkenden Pünktchen gibt es einige Fehlerquellen …

Wenn wir einen Teil des Satzes ungesagt lassen wollen oder eine Denk- und Sprechpause initiieren wollen, dann sind die Auslassungspunkte (…) eine gute Möglichkeit. Allerdings gibt es bei den drei harmlosen Pünktchen ein paar weit verbreitete Fehlerquellen.

Wie viele Auslassungspunkte setzt man?

Zunächst einmal zur Anzahl der Auslassungspunkt: Es sind genau drei.

Wenn du nur zwei Punkte machst, sieht das eher aus wie ein Tippfehler, durch den versehentlich der normale Punkt zweimal erscheint.

Und vier, fünf oder mehr Auslassungspunkte haben einen ähnlichen Effekt wie mehrere Ausrufe- oder Fragezeichen hintereinander: Sie wirken ein wenig überaufgeregt und in der Masse unseriös. Deshalb: Immer genau drei Pünktchen setzen.

Leerzeichen und Satzzeichen rund um die Auslassungspunkte

Vor den drei Pünktchen wird ein Leerzeichen gesetzt. Beispiel: „Ich dachte an … Naja, nicht so wichtig.“ Read more

Rechtschreib-Quickie: Schreibt man „du“ oder „Du“?

Rechtschreib-Quickie: "du" oder "Du"

In den meisten Fällen schreibt man „du“ klein.

Als Kind wurde mir noch beigebracht, dass man in der direkten Anrede das „Du“ groß schreibt, als Zeichen des Respekts. Das ist jedoch nur in wenigen Fällen richtig:

Im Normalfall schreibt man „du“ klein.

Nur dann, wenn man eine persönlich bekannte Person direkt anspricht, ist die Großschreibung erlaubt. Das ist zum Beispiel in einem Brief, einer Email oder sonstigen Nachricht der Fall, wenn sie sich an eine ganz konkrete Person richtet.

Eine eher allgemeine Anrede, zum Beispiel auf einer Homepage („Hast du dich auch schon immer gefragt, …“) oder in einem Fragebogen, gehört nicht zu den Sonderfällen, in denen eine Großschreibung in Ordnung geht.

Die einfachste und völlig korrekte Lösung ist also, „du“, „dein“ und auch die Mehrzahl „ihr“, „euer“ etc. immer klein zu schreiben.

Ob die Großschreibung in der direkten Anrede erwartet wird, hängt aber auch von der Zielperson ab: Diese Form des Respekts kommt vor allem bei älteren, konservativeren Menschen gut an. Bei einer jüngeren, moderneren Zielgruppe wirkt das groß geschriebene „Du“ eher altbacken.

Der Duden empfiehlt übrigens in der direkten Ansprache weiterhin die Großschreibung und erklärt hier noch einmal den Unterschied.

Warum ich kein akademisches Ghostwriting anbiete

Warum ich kein akademisches Ghostwriting anbiete

Für mich gibt es gute Gründe, kein akademisches Ghostwriting anzubieten

Ich schreibe wirklich gerne. Mein Business und ein guter Teil meiner Hobbys sind eng mit dem Schreiben verbunden. Ich bin da auch wirklich sehr vielseitig und schreibe von Märchen bis hin zu Ratgebertexten oder Landingpages eine ganze Menge.

Aber: Ich schreibe keine akademischen Arbeiten für andere.

Leider ist es unter Texter:innen recht weit verbreitet, bei akademischen Arbeiten zu „unterstützen“. Es gibt sogar ganze Agenturen, die genau darauf spezialisiert sind.

Wenn es sich dabei nur um ein Korrektorat oder Lektorat handelt, ist ja auch nichts verkehrt daran. Schwierig wird es aber, wenn Teile der Arbeit oder sogar ganze Master-, Abschluss- und Doktorarbeiten von Ghostwritern geschrieben werden.

Dass ich das nicht tue, hat mehrere Gründe: Read more

Naturnah gärtnern – aber als Ausrede

Titelbild Naturnah Gärtnern

Naturnah gärtnern bedeutet häufig, Dinge NICHT zu tun.

Ich arbeite wirklich gerne im Garten. Ich zupfe und mähe und schneide und grabe und pflanze mit Freude. Manchmal. Nun haben wir aber ein ziemlich großes Grundstück mit altem Baumbestand und jeder Menge Ecken, die zugewuchert sind, wenn man sich nur einmal umdreht. Gleichzeitig haben mein Liebster und ich nicht nur Jobs, Haushalt, Freunde und Familie, sondern auch jede Menge ziemlich zeitaufwendiger Hobbys. Das Gärtnern ist nur eines davon. Und das reicht nicht mal ansatzweise aus, um mit dem Wachstum Schritt zu halten und einen rundum hübsch gepflegten Garten zu erzeugen.

Macht aber nichts, denn mit den richtigen Prioritäten und ausreichend Widerstandskraft gegen nachbarliches Naserümpfen wird aus einem ungepflegten Garten ziemlich schnell naturnahes Gärtnern. Was ich darunter verstehe und warum ich das gut finde, erzähle ich in diesem Text. Read more

Unkaputtbarer Ghostsitter im Cronos Cube: Gelesen im September

Ich lese gerne, aber ich bin ehrlich gesagt ein bisschen wählerisch bei meiner Lektüre. Ich habe längst aufgehört, meine Zeit mit Büchern zu verschwenden, die mich nicht wirklich begeistern oder interessieren. Wenn ich ein Buch nicht mag, lese ich es nicht weiter. Fertig. Schließlich gibt es sowieso viel zu viele Bücher für viel zu wenig Zeit, oder nicht? Die Bücher, die ich tatsächlich zu Ende lese, mag ich also wirklich gerne. Im September habe ich vier Bücher geschafft. Nicht so schlecht neben allem anderen. Diese vier Bücher möchte ich euch vorstellen. Vielleicht ist ja auch für euch etwas Interessantes dabei.

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6 Gründe, Geocaching zu lieben

6 Gründe, Geocaching zu lieben

kleiner, getarnter Geocache am Fuß eines Baumstumpfes

Am Wochenende zog ich mal wieder durch den Wald, auf der Suche nach kleinen versteckten Döschen mit Papierstreifen darin, auf denen ich meinen Namen hinterlassen konnte. Ich war beim Geocaching. Dieses wunderbare (und von außen womöglich ein wenig seltsame wirkende) Hobby wird häufig als „GPS-Schatzsuche“ oder „Schnitzeljagd für Erwachsene“ bezeichnet. Ich spreche eher von einem „Geländespiel“.

Einfach gesagt funktioniert es so: Geocacher:innen verstecken Dosen unterschiedlicher Größen irgendwo und geben die Koordinaten öffentlich zugänglich an. Mit diesen können andere dann auf die Suche gehen und den Cache finden. Darin steckt ein sogenanntes Logbuch, also ein Heftchen oder Papierstreifen, auf dem die Findenden Namen und Datum hinterlassen können. Der Cache wird anschließend wieder zurückgelegt für die nächsten Finder:innen. Später loggt man den Fund dann noch in der App und teilt dem „Owner“ und anderen Geocachern auf diese Weise mit, dass man den Cache gefunden hat und ob damit alles in Ordnung ist.

Manchmal liegen in den Dosen auch Tauschgegenstände, von denen man sich etwas mitnehmen kann, wenn man etwas anderes hineinlegt. Aber dieser Aspekt des Geocachens wird von Außenstehenden überbewertet. Die meisten Dosen enthalten gar keine Tauschgegenstände, weil sie zum Beispiel zu klein sind. Und wenn doch, dann ist nur selten etwas Schönes dabei. Der entscheidende „Schatz“ ist das Logbuch, in das man sich eintragen kann.

So weit, so gut. Aber wieso macht das so viel Spaß? Das sind meine wichtigsten Gründe, Geocaching zu lieben: Read more

Spaziergang auf dem Friedhof

Spaziergang auf dem Friedhof

Spaziergang auf dem Nürnberger Westfriedhof

Diese Woche hatte ich in Nürnberg eine Stunde Zeit zu überbrücken. Ich habe sie auf der größten Grünfläche in der Nähe verbracht: dem Westfriedhof. Dass ich an einem Spaziergang auf dem Friedhof mal Freude haben würde, hätte ich früher wirklich nicht gedacht. Aber heute finde ich so große, alte Friedhöfe einfach wunderschön. Ich erkläre euch, warum ich sie so mag, und zeige euch das wohl schönste Grab der Welt. Read more